Nachlese: Busfahrt zum Deutschen Auswandererhaus

Bericht:  Enno Peters vom 28.03.23

Busfahrt zum Deutschen Auswandererhaus nach Bremerhaven: „Ganz weit weg – Ganz nah dran“!

- Eine Reise durch Raum und Zeit -

Am 25. Februar fuhr unser Kultur - und Heimatverein Großefehn mit einer Gruppe von 45 Personen zum Deutschen Auswandererhaus.

Bei bestem Reisewetter und guter Laune ging es in einem modernen Reisebus Richtung Bremerhaven. Dort angekommen wurden wir von den Museumsmitarbeitern nett empfangen und gleich in zwei Gruppen für die Führung eingeteilt.

Während der 90-minütigen Führung erhielten wir einen Überblick über 300 Jahre Aus- und Einwandergeschichte. Anhand von authentischen Biografien wurden die Teilnehmer zudem über die persönlichen und historischen Motive für eine Aus- und Einwanderung informiert.

Einige Teilnehmer haben auch die Möglichkeit genutzt, in der Familienrecherche nach eigenen ausgewanderten Vorfahren zu suchen.

Das Ganze wurde abgerundet durch eine Kaffeepause im Museums-Restaurant mit aromatischen Kaffee sowie Tee und einem Stück frischem Blechkuchen mit hausgemachten Spezialitäten.

Gegen 16 Uhr traten wir die Heimreise an. Auf der Rückfahrt wurde noch viel über das Thema gesprochen.

So ging dann eine schöner informativer Tag zu Ende. Die Teilnehmer waren rundum zufrieden.

Fotos: Privat

Fahrt Auswandererhaus BHV1 25.02.23

Fahrt Auswandererhaus BHV2 25.02.23

Fahrt Auswandererhaus BHV3 25.02.23

 

Nachlese: Lichtbildervortrag Brasilien am 27.01.23

Bericht:  Edgar Sager vom 30.01.23

Das Land mit zwei Gesichtern
- Ein Vortrag von Frerich Lienemann -

Wer Brasilien nicht nur als Urlaubsland besucht, sondern – wie Frerich Lienemann – in einer vierwöchigen geführten Reise tief in das Wesen des Landes eindringt, ist hin- und hergerissen.

Lienemann war einer Einladung des Großefehner Kultur- und Heimatvereins gefolgt und schilderte im Großefehner Bürgerhaus vor etwa 50 Zuhörern seine Eindrücke in Wort und Bild. "Brasilien - ein Land der großen Dimensionen, ein Land der Parallelwelten" lautete das Thema seines Vortrags.

So stehen auf der einen Seite die unermesslichen Schönheiten der Natur, auf der anderen Seite die Zerstörung des Regenwaldes, der "grünen Lunge" unserer Erde, sowie die unvorstellbare Verschmutzung der Flüsse. In den großen Städten sind die Anwesen der Reichen eingezäunt hinter Schutzgittern, andererseits fristen große Teile der Bevölkerung in den Favelas, den Armenvierteln in den Randgebieten der großen Städte, ihr Dasein. Landwirte im Süden besitzen Farmen, die Fazendas, mit einer Größe von durchschnittlich 30.000 Hektar, das ist weit mehr als die Fläche Großefehns und Wiesmoors zusammen. Trotz dieser Betriebsgrößen haben viele Farmer kein ordentliches Auskommen.

Lienemann konnte, unterstrichen von beeindruckenden Fotos, in seinem mehr als einstündigen Vortrag die Reihe der Kontraste an vielen weiteren Beispielen fortsetzen.

Die Vereinsvorsitzende Grete Tornow dankte ihm mit einem Präsent, das Publikum mit lang anhaltendem Beifall.

Fotos: Privat

Lienemann 1 1

Lienemann 2 2

Lienemann 3 3

 

Nachlese: Een Abend up Platt mit Else Bontjes am 18.11.22

Bericht:  Edgar Sager vom 01.12.22

Ein erfolgreicher "Abend up Platt"

Die Älteren im Publikum fanden sich zurückversetzt in ihre Kindheit auf dem Lande, den Jüngeren öffnete sich die bäuerliche Welt der Großeltern in der Nachkriegszeit. Die plattdeutsche Autorin Else Bontjes, 1950 in Osteel geboren, las auf Einladung des Großefehner Kultur- und Heimatvereins aus ihrem Buch "Mien Kinnerjahren up'n Burenplats" im Gemeindesaal der Aurich-Oldendorfer Kirche vor gut 40 Zuhörerinnen und Zuhörern ihre heiteren und besinnlichen "Vertellsels".

Nach der Begrüßung durch Gert Garbe als Organisator des Abends und durch Friedel Harberts vom Kirchenvorstand eröffnete Holger Aden mit einem Lied von Hannes Flesner die Lesung.

Dutzende von kleinen Geschichten ließen die Kindheit auf dem Lande in den 50er und frühen 60er Jahren auf einem Bauernhof lebendig werden. Sie deckten den Alltag der kleinen Else in all seinen Facetten ab. Wissen über Familienleben, Arbeit, Beschränkungen, Freizeit, Sorgen, Kindersprache, Mode, Traditionen, Bräuche und vieles mehr sollten – so die Autorin – auch den nächsten Generationen vermittelt werden. Die plattdeutschen Geschichten und die dazu passenden Lieder wurden mit kräftigem Beifall belohnt.

Else Bontjes 18.11.22
Else Bontjes

EAUP 18.11.22 1

EAUP 18.11.22 2

 

Nachlese: Besuch Ökowerk 12.10.22

Bericht:  Edgar Sager vom 17.10.22

Besuch Ökowerk Emden am 12.10.22

Informationen während einer Führung durch das "Emder Ökowerk" zu den Projektthemen Klimaschutz, Artenvielfalt und Ökologie trafen bei der Besuchergruppe unseres Vereins auf großes Interesse. Besichtigt wurde auch der "Apfelgarten der Zukunft" mit seinen 660 Sorten.

Ökowerk Emden 12.10.22

 

Nachlese: Jazzkonzert 14.08.22

Bericht: Edgar Sager vom 30.08.22

Der traditionelle Jazzfrühschoppen mit der Garden-City-Company am 14. August war ein voller Erfolg.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause spielte die Band nun schon zum siebten Mal auf Einladung des Kultur- und Heimatvereins auf der Freifläche des Fehnmuseums "Eiland". Mit der breiten Palette ausgewählter Musiktitel durch zahlreiche Stilarten wie Dixieland, New Orleans Jazz und Blues begeisterte die sechsköpfige Band die ca. 130 Zuhörer. Es spielten Manfred Deinert (Saxophon/Klarinette), Hartwig Oldenettel (Piano), Heiner Olech (Schlagzeug/Gesang), Günter Tjards (Bass/Gesang) und Werner Britz (Trompete/Flöte). Nicole Lange trat als Sängerin in Vertretung für Susi Aljets auf.

Finanziell gefördert wurde das Konzert durch Fördermittel aus der "Regionalen Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft". In der Pause informierte Vorstandsmitglied Gert Garbe über den Kultur- und Heimatverein.

Zahlreiche Zuhörer waren mit dem Fahrrad gekommen. "Es sieht hier aus wie ein Freiluft-Fahrradladen", scherzte ein Besucher. Ein anderer meinte: "Das Wetter ist fast zu gut für ein Open-Air-Konzert." Das Wetter übertrieb tatsächlich ein wenig mit etwa 30 Grad, was ein Run auf die wenigen Schattenplätze verursachte.

Für den kulinarischen Teil sorgten das Museumscafé und die Traditionsgemeinschaft des Torfschiffes "Mariechen".

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